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Lager-App · Morawa Online

Weniger Teilversendungen,niedrigere Paketkosten.

Wir haben für Morawa Online eine App entwickelt, die den Konsolidierungsprozess für den Online-Shop-Versand übernimmt. Zwei Monate nach dem Start-Workshop war die App bereits live im Einsatz.

SvelteSupabaseERP-ConnectorBluetooth
+20%

Durchsatz im Lager

2 Monate

Vom Workshop bis Go-Live

Mitarbeiter scannt ein Paket mit einem Tablet in der Lagerhalle von Morawa Online

Vom festen Platzmobil im Lager

Morawa ist einer der größten Mediendienstleister Österreichs und beliefert täglich Buchhandel, Bahnhofs- und Flughafenshops im ganzen Land. Dazu kommt ein wachsender Online-Shop, dessen Bestellungen aus demselben Zentrallager verschickt werden. Die Einlagerung lief bisher stationär. Pakete wurden an festen Arbeitsplätzen erfasst, geprüft und zugeteilt, was gerade in Saisonspitzen wie Weihnachten oder vor Semesterbeginn an Grenzen stieß. Gesucht war kein neues ERP-System, sondern ein Werkzeug, das den vorhandenen Prozess schneller und mobiler macht, ohne die Abläufe davor und danach zu brechen.

In einem eintägigen Workshop hat lab73-Projektleiter Julian mit der Projektleitung von Morawa Online den kompletten Weg eines Pakets durch das Lager modeliert. Von der Anlieferung bis zur Zuteilung auf Lagerplatz und Ausliefercharge. Daraus entstand ein schlanker Scope für die erste Version: kamerabasiertes Scannen auf Smartphone, QR Codes an den Lagerplätzen und ein Connector zum bestehenden ERP-System. Erweiterungen wie der Laser-Scanner oder das KPI tracking wurden währen des Betriebs ergänzt.

Morawa Online GmbH

Die beste Agenturzusammenarbeit, die ich bisher hatte – ohne Wenn und Aber. Julian hat unsere Lagerprozesse und deren Schwachstellen in kürzester Zeit von Grund auf verstanden – mit einer Tiefe, die ich sonst nur von Leuten erwarten würde, die jahrelang in der Branche gearbeitet haben. Das Ergebnis spricht für sich: Durch die Digitalisierung unseres Einlagerungsprozesses haben wir die Schlagzahl im Lager um 20 % gesteigert – unsere Mitarbeiter schaffen in Spitzenzeiten heute 24 statt 20 Pakete pro Stunde. Für uns als Morawa Online, mit einer großen Anzahl an jährlichen Sendungen, ist dieser Effizienzgewinn erheblich und hilft uns gegenüber der großen internationalen Konkurrenz kompetitiv zu bleiben.

Nicholas Stroebitzer

Nicholas Stroebitzer

Head of Morawa Online, Morawa Online GmbH

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Gebaut für den Lagerbetrieb,simpel und robust.

Svelte für eine schlanke, performante UI, die auf handelsüblichen Android-Smartphones flüssig läuft. Morawa hat dafür einen einheitlichen Gerätepark angeschafft, statt teure Industrie-Hardware. Supabase liefert Managed Postgres mit Realtime-Sync zwischen den Geräten. Änderungen an einem Paket sind dadurch auf allen parallel arbeitenden Stationen sofort sichtbar, ohne dass ein eigener Backend-Dienst notwendig ist.

In enger Zusammenarbeit mit dem ERP-Hersteller haben wir eine Schnittstelle entwickelt, die alle relevanten Daten synchronisiert. Dadurch ist der Scan ohne Latenz möglich, unabhängig von der Last auf dem ERP. Die Bluetooth-Anbindung für die Laser-Scanner ist bewusst simpel gehalten. Zuverlässigkeit unter realen Bedingungen war dabei im Mittelpunkt.

Svelte
Performante UI auf Standard-Smartphones
Supabase
Managed Postgres + Realtime-Sync
ERP-Connector
FTP-Sync alle 10 Minuten
Bluetooth
Laser-Scanner-Anbindung

Scannen. Zuordnen. Fertig.

Die App liest den Code auf jedem Paket, prüft ihn gegen die ERP-Daten und bestimmt Lagerplatz und Ausliefercharge. Zu Beginn rein kamerabasiert, weil wir in der ersten Version keine zusätzliche Hardware voraussetzen wollten. Im laufenden Betrieb wurde dann schnell klar, dass die Kamera bei hohem Volumen zu langsam ist. Wir haben die App um Bluetooth-Laser-Scanner erweitert und im nächsten Schritt vollständig auf Scanner-Betrieb umgestellt.

01
Paket scannenBluetooth-Laser-Scanner am Arbeitsplatz
02
Code auslesenBarcode oder ISBN identifiziert
03
ERP-DatenSynchronisiert alle 10 Minuten via Connector
04
Intelligente ZuweisungAuf Kundenebene konsolidiert, weniger Teilversendungen

Im Betrieb gelernt

Bluetooth Scanner,mit Kamera als Fallback.

Kamera-Scan

Der erste Schritt, direkt in die App integriert. Lief ohne Zusatzgerät, hat sich im realen Lagerbetrieb aber als zu langsam herausgestellt. Bei hohem Volumen kostete jede Sekunde pro Paket Durchsatz.

Bluetooth Laser-Scanner

Ein dedizierter Scanner ist im Lager schneller, robuster und ergonomischer. Aus diesem Grund haben wir die Möglichkeit ergänzt, optional einen Bluetooth-Scanner mit der App zu verbinden.

Auf den Lageralltag ausgelegt.

Die App ist auf den Lageralltag zugeschnitten, und das zeigt sich an Details, die man erst im Einsatz bemerkt. Große Touch-Targets und klares visuelles Feedback nach jedem Scan sorgen dafür, dass auch ohne volle Aufmerksamkeit erkennbar ist, ob der Vorgang erfolgreich war. Die wichtigsten Aktionen sind nur einen Tap entfernt, damit der Fokus auf dem Paket bleibt und nicht auf dem Gerät.

Morawa Konsolidierung App im Einsatz mit Bluetooth-Laser-Scanner

Mehrere Bestellungen,ein Paket.

Die App weist Lagerplätze nicht pro Einzelpaket zu, sondern aggregiert pro Kunde. Bestellt jemand drei Bücher innerhalb kurzer Zeit, landen die Pakete am selben Lagerplatz und werden gemeinsam ausgeliefert. Damit sinkt die Zahl der Teilversendungen messbar, was sich direkt in eingesparten Paketkosten niederschlägt.

Für die Mitarbeiter:innen im Lager bleibt der Ablauf gleich. Die Logik dahinter entscheidet im Hintergrund, wo ein Paket hingehört, basierend auf dem aktuellen Bestellbild des Kunden. Effekt: weniger Wege, weniger Versandetiketten, weniger Teilversand.

KPI-System

Jeder Scan und jede Zuweisung wird miterfasst. Aus diesem Datensatz lassen sich gezielt Erweiterungen ableiten — passgenau zu den Mustern, die im Lager tatsächlich auftreten.

Ein konkretes Muster aus den Auswertungen: Vor verlängerten Wochenenden und Feiertagen baut sich im Lager regelmäßig ein Backlog auf. Bereits in Planung ist deshalb ein rechtzeitiger Hinweis, der es ermöglicht, Sendungen früher abzuarbeiten. Die Folge: weniger Druck nach dem Feiertag, mehr Platz im Lager, Bücher früher bei den Kund:innen.

Daten, dieEntscheidungen treffen.

Zwei Monate bis Live, jede Sendung weniger zählt.

Vom Kickoff bis zur ersten produktiven Schicht vergingen zwei Monate. Der erste Einsatzzeitraum war bewusst die Vorweihnachtssaison, also direkt eine der härtesten Lastphasen im Jahr. Seit dem Rollout arbeitet das Lager mit rund 20 % höherem Durchsatz: in Spitzenzeiten werden pro Stunde und Person statt 20 Pakete, 24 erfasst. Die App läuft seitdem kontinuierlich und wird auf basis der KPI Daten sowie dem Feedback der Nutzer:innern weiterentwickelt. Vom Bluetooth-Scanner bis zur Backlog-Warnung sind die Erweiterungen nach und nach entstanden, ohne einen einzigen Big-Bang-Release.

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